SCHUFA – Was ist das?

Jeder hat den Begriff sicherlich schon mal gehört: SCHUFA, SCHUFA Selbstauskunft oder SCHUFA Bonitätsauskunft.

Doch was steckt hinter dem Begriff SCHUFA? Was ist das und warum brauche ich eine SCHUFA Auskunft? Was steht drin und muss man auch selbst Daten angeben?

Antworten auf diese Fragen finden Sie bei uns.

SCHUFA Auskunft – was ist das eigentlich?

Wenn Leute von ihrer SCHUFA sprechen, meinen Sie Ihre persönliche SCHUFA Selbstauskunft. SCHUFA bezeichnet lediglich den Namen der Firma, die diese Selbstauskünfte erteilt.

In voller Länge heißt diese Firma Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Da dieser Name aber zu sperrig und kompliziert klingt, hat man ihn einfach kurzerhand abgekürzt.

Viele Leute denken, dass es sich bei der SCHUFA um eine staatliche Behörde handelt, jedoch handelt es sich um ein Privatunternehmen.

Doch was macht diese “Schutzgemeinschaft”? Und warum ist sie so bekannt?

Kurz gesagt: die SCHUFA hat es sich zur Aufgabe gemacht, für Transparenz und Vertrauen im Geschäftswesen zu sorgen, indem Sie die Kreditwürdigkeit eines jeden Bürgers einstuft – daher auch der Name Bonitätsauskunft.

So können Vermieter, Verkäufer oder Kreditgeber überprüfen, ob ihr Vertragspartner voraussichtlich zahlen wird oder, ob derjenige ein finanzielles Risiko darstellt.

Die meisten Leute kommen also dann mit der SCHUFA dann in Kontakt, wenn sie sich auf Wohnungssuche machen, ein Haus kaufen oder einen Kredit beantragen möchten.

Stellt sich noch die Frage, wie diese Bewertung zustande kommt. Ob ich zahlen kann oder nicht, warum weiß das die SCHUFA? Was steht drin in so einer Auskunft und woher bekommt die SCHUFA meine Daten?

SCHUFA Auskunft – was steht drin?

Bevor wir die Frage beantworten können, was in der SCHUFA über Sie drinsteht, müssen wir zunächst einmal erklären, welche Daten die SCHUFA über sie sammelt.

Und das ist eine ganze Menge.

So beinhaltet die SCHUFA Auskunft beispielsweise die Anzahl der von Ihnen eröffneten Girokonten, Daten zu laufenden Leasing- und Kreditverträge, Informationen über Ihre Telekommunikationsverträge (z.B. Handyvertrag, Internetvertrag) sowie die Anzahl und Höhe an offenen Forderungen gegen Sie.

Zudem sind auch unzählige persönliche Daten über Sie gespeichert: neben Namen und Vornamen sind jetzige und frühere Wohnadressen, Ihr Geburtsdatum und Ihr Geschlecht bei der SCHUFA gespeichert.

Und damit sind Sie bei weitem nicht allein.

Laut eigener Aussage hat die SCHUFA aktuell knapp 815 Millionendaten über rund 5,3 Millionen Firmen und über 67 Millionen deutschen Bürgern gespeichert.

Kommen wir nun zur ursprünglichen Frage über die SCHUFA Auskunft: Was steht drin von diesem Meer an Daten, wenn solch eine Auskunft angefordert wird?

Hier gibt es nicht eine, sondern gleich drei Antworten. 

Bei der SCHUFA kann man nämlich zwischen zwei verschiedenen Auskunfttypen unterscheiden. Diese Fallen entweder in Kategorie A oder Kategorie B, je nachdem wer die Auskunft über Sie einholt. Zusätzlich gibt es dann noch die SCHUFA Selbstauskunft, also die, die nicht von Dritten über Sie angefordert wird, sondern die, die sie selbst anfordern.

Banken, Leasinganbieter oder Bausparkassen holen für gewöhnlich eine A-Auskunft über Sie ein. Diese enthält Informationen zu Ihren Bankverbindungen, Girokonten, Anzahl der Kreditanfragen und sogar Ihren vollständigen Belastungen.

B-Auskünfte werden hingegen eher von Online Shops und Telekommunikationsanbietern, wie beispielsweise Internet-Providern oder Mobilfunkvertrag-Anbietern eingeholt. 

In Ihrer Selbstauskunft, die Sie für sich selbst anfordern, sind dann alle Daten aufgelistet, die die SCHUFA über Sie gespeichert hat. Außerdem ist dort vermerkt, wer in den letzten 12 Monaten eine SCHUFA Auskunft über Sie eingeholt hat. Zudem erfahren Sie in Ihrer SCHUFA Selbstauskunft Ihren SCHUFA Bonitätsscore.

Haben Sie einen guten SCHUFA Score, so signalisieren Sie, dass Sie Ihre Zahlungen in der Vergangenheit (fast) immer pünktlich und in voller Höhe bezahlt haben.

Ist Ihr SCHUFA Score hingegen eher schlecht, so wird es schwer bis unmöglich sein, einen Vermieter bzw. Kreditgeber zu finden. Ihre Selbstauskunft sagt dann nämlich aus, dass Sie in Ihrer Vergangenheit wohl öfter Zahlungsprobleme bzw. -ausfälle hatten. Das stärkt nicht gerade das Vertrauen in Sie und Ihre Zuverlässigkeit.

Sollte man sich eine SCHUFA Auskunft bestellen?

Viele Menschen beantragen eine SCHUFA Auskunft erst dann, wenn Sie sie aktiv benötigen. Beispielsweise, wenn es auf Wohnungssuche geht oder ein Kredit gebraucht wird.

Doch macht es auch sein, sich die SCHUFA zu bestellen, wenn man sie eigentlich gerade nicht wirklich braucht?

Die Antwortet lautet: Ja, Sie sollten auf jeden Fall regelmäßig eine SCHUFA Selbstauskunft bestellen, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Sonst kann es blöd für Sie ausgehen, wenn Sie akut auf eine gute Auskunft angewiesen sind und dieserdann schlecht ausfällt.

Wenn Sie kontinuierlich über Ihren Score Bescheid wissen, können Sie auch aktiv vorab etwas unternehmen, sobald sich dieser verschlechtert.

Es kann vorkommen, dass die Daten, die die SCHUFA über Sie gespeichert hat, fehlerhaft sind. Das kann passieren, wenn Ihre Bank vergisst zu melden, dass Ihr Kredit abbezahlt ist, eine Namensverwechslung vorliegt oder eine alte Rechnung nicht als beglichen gekennzeichnet wurde.

Zwar ist es möglich, falsche SCHUFA Einträge löschen zu lassen, jedoch dauert das meist eine längere Zeit und bringt einen riesigen Haufen Papierkram mit sich.

Wenn Sie also spontan umziehen müssen, weil der Vermieter bspw. Eigenbedarf anmeldet, oder Sie kurzfristig einen Kredit benötigen, dann sieht es schlecht aus, wenn Sie einen schlechten SCHUFA-Score haben.

Deshalb sollte jeder regelmäßig seine SCHUFA Auskunft beantragen, um, wenn nötig, frühzeitig eingreifen zu können.

Fazit

Nun wissen sie also bereits einiges über die SCHUFA: Was ist das, wer steckt hinter der SCHUFA, was steht drin in der SCHUFA Auskunft, was sagt der SCHUFA Score aus und warum lohnt es sich, regelmäßig eine Selbstauskunft zu bestellen.

Da die Seite der SCHUFA etwas kompliziert aufgebaut ist und der Antrag nicht leicht zu finden ist, ohne ein Abonnement abzuschließen, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht den Bestellvorgang zu erleichtern.

Auf selbstauskunft.de füllen Sie in wenigen Sekunden unser Formular aus und schon kurze Zeit später halten Sie Ihre Selbstauskunft in der Hand!